Weblexikon

Barrierefreiheit (Accessibility)

Barrierefrei gestaltete Internetseiten sollen von allen Menschen uneingeschränkt genutzt werden können, auch von Menschen mit Behinderungen oder altersbedingten Einschränkungen. Blinde oder sehbehinderte Menschen nutzen zum Beispiel Programme, die den Inhalt einer Seite vorlesen oder in Braille-Schrift ausgeben. Daher muss unter anderem der Inhalt einer Internetseite entsprechend strukturiert sein, die Schrift muss in der Größe veränderbar sein, die (Farb-) Kontraste müssen hoch genug sein und die Navigation mit der Tastatur muss möglich sein. Der Einsatz von Tabellen, Frames, Javascript und Flash kann hier zu Problemen führen. Die »Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz« nach dem § 11 Behindertengleichstellungsgesetz (Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung - BITV) trat am 24.07.02 in Kraft. Seit dem 1. August 2002 müssen alle Seiten der Behörden des Bundes bestimmte Kriterien der Barrierefreiheit erfüllen.

Weitere Infos: »macximal: Barrierefreie Webseiten«

Browser / Webbrowser

Browser (aus dem Englischen: to browse = stöbern, sich umsehen, schmökern) sind Computerprogramme, die zur Darstellung von Webseiten im Internet dienen. Zu den bekanntesten Browsern gehören der Internet Explorer, der Netscape Communicator, Mozilla-Firefox und Opera. Meine Empfehlung: der schlanke und schnelle Firefox, der Freund eines jeden Webdesigners :-)

Weitere Infos: »Browser« (Wikipedia)

CMS (Content-Management-System)

Ein Anwendungsprogramm, das verschiedenen Personen (einer Firma) die Bearbeitung der Inhalte (Content) einer Webseite auch ohne Programmierkenntnisse (auch HTML) ermöglicht, üblicherweise über den Internetbrowser. Ich setze WordPress als leistungsfähiges CMS ein.

Weitere Infos: »Content-Management-System« (Wikipedia)

Cookies

Cookies (aus dem Englischen = Plätzchen, Keks) sind Textdateien, mit denen Benutzereingaben gespeichert werden. Sie werden zum Beispiel von Online-Shops eingesetzt, um den Inhalt Ihres Warenkorbes zu speichern. Bei www.klausoppermann.de werden Cookies eingesetzt, um die Darstellung der Seiten und die Schriftgröße zu verändern. Durch den Einsatz von Cookies bleiben die Einstellungen auch bei Ihrem nächsten Besuch erhalten (maximal ein Jahr).

Das Computermagazin c't berichtete in seiner Ausgabe 6/2007 über so genannte »Super-Cookies«, die sich - im Gegensatz zu 'normalen' Cookies - nicht im Browser deaktivieren oder löschen lassen. Klicken Sie eine Flash-Anwendung doch einmal mit der rechten Maustaste an. Sie können dann verschiedene Einstellungen vornehmen, u.a. auch den Speicherplatz (Lokaler Speicher) für »Flash-Cookies« festlegen.

Weitere Infos: »Cookies« (Wikipedia)

CSS

Abkürzung für »Cascading Style Sheets«, die zur Formatierung von HTML-Dateien dienen. Mit einer CSS-Datei kann das Aussehen einer kompletten Webseite relativ einfach verändert werden, u.a. die Schriftarten und -größen, die Farben, die Hintergrundgrafiken sowie die Höhe und Breite von verschiedenen Elementen auf der Webseite. Externe (ausgelagerte) CSS-Dateien, wie sie von mir verwendet werden, sparen zudem Speicherplatz und Ladezeiten.

Weitere Infos: »Cascading Style Sheets« (Wikipedia)

Frames

Frames (aus dem Englischen: Rahmen) werden zur Unterteilung einer Webseite in mehrere eigenständige Bereiche eingesetzt, zum Beispiel für das Menü in einem und für den Inhalt einer Webseite in einem anderen Frame. Seit Jahren werden Diskussionen über Vor- und Nachteile dieser Technik geführt. Meiner Meinung nach überwiegen allerdings die Nachteile: Suchmaschinen finden nur das Frameset (das die einzelnen Bereiche verbindet) und können den eigentlichen Inhalt nicht erfassen. Einzelne Seiten können nicht gezielt aufgerufen oder verlinkt werden werden. Frames werden daher von mir nicht verwendet.

Weitere Infos: »Links & Law: Framing«

HTML / XHTML

Abkürzung für »Hypertext Markup Language«, ein Dokumentenformat zur Auszeichnung von Hypertext im World Wide Web. Es handelt sich um ein Textformat, mit dem der Inhalt einer Seite strukuriert wird. Dazu gibt es bestimmte Ausdrücke und Befehle. Webbrowser stellen diesen Text dann als Webseite dar.
Mit XHTML (Extensible Hypertext Markup Language) bezeichnet man ein HTML-Dokument, das den strengeren Syntax-Regeln von XML (Extensible Markup Language) entspricht.

Weitere Infos: Unterschiede zwischen XHTML und HTML

MySQL

MySQL (My Structured Query Language) ist ein von der schwedischen Firma »MySQL AB« entwickeltes Datenbankverwaltungssystem. MySQL ist so genannte Open-Source-Software (Freie Software), die für viele verschiedene Betriebssysteme erhältlich ist. Eine MySQL-Datenbank ist zum Beispiel für die Verwendung von Webtagebüchern (Blogs) oder CMS-Systemen erforderlich. Achten Sie bei der Wahl Ihres Webhosters darauf, dass MySQL-Datenbanken im Angebot enthalten sind.

Weitere Infos: www.mysql.de

PHP

Abkürzung für »Hypertext Preprocessor«, eine Skriptsprache die vorwiegend zur Erstellung dynamischer Webseiten oder ganzer Webanwendungen eingesetzt wird. PHP wird nicht direkt vom Webbrowser dargestellt, sondern zuerst von einem so genannten Interpreter auf dem Webserver ausgeführt. Dieser schickt die Daten dann an den Webbrowser. PHP ermöglicht auch die Anbindung an Datenbanken.

Weitere Infos: »PHP« (Wikipedia)

Tabellen

Tabellen ( im HTML-Code: <table> ) dienen zur Darstellung von Daten in HTML-Dokumenten. Bis vor wenigen Jahren waren Tabellen auch die einzige Möglichkeiten, eine Internetseite vernünftig zu gestalten und Elemente beliebig zu platzieren. Inzwischen sind so genannte Tabellenlayouts nicht mehr zeitgemäß, da sie viele Nachteile haben: ein unnötig großer Quellcode, erhöhte Ladezeiten, fehlende Barrierefreiheit, hoher Pflegeaufwand. Tabellen werden von mir nur zu dem Zweck eingesetzt, zu dem sie gedacht sind: als Datentabellen.

Weitere Infos: Grundlegendes beim Webdesign

Web 2.0

Web 2.0 bezeichnet die neuen interaktiven Techniken und Dienste des Internets, speziell des World Wide Web (WWW). Die Inhalte der Seiten stammen zum größten Teil von den Nutzern selbst. Es werden Fotos oder Videos hochgeladen, Beiträge für Lexika verfasst und Kommentare abgegeben. Typische Web 2.0 Webseiten sind flickr, Wikipedia und YouTube.

Weitere Infos und Links:
»Web 2.0« (Wikipedia) und Dienste, Services und Ideen

Webhoster

Ein Webhoster (aus dem Englischen: host = Gastgeber) stellt als Dienstleister gegen Gebühren Speicherplatz auf einem Server zur Verfügung. Der (Internet-) Nutzer kann bei einem Webhoster die Dateien seiner Homepage ablegen.

Weitere Infos: »Webhoster« (Wikipedia)