Hier werden einige Begriffe erklärt, die häufig im Zusammenhang mit der Gestaltung von Webseiten und dem Internet auftauchen.
Der Artikel ist schon etwas älter (Jahrgang 2012), wichtige Punkte wurden aktualisiert (August 2026).
Bitte den jeweiligen Begriff anklicken, um die Beschreibung zu lesen.
Barrierefrei gestaltete Internetseiten (Accessibility) sollen von allen Menschen uneingeschränkt genutzt werden können – unabhängig von körperlichen oder technischen Einschränkungen. Blinde oder sehbehinderte Menschen nutzen beispielsweise Screenreader (Vorleseprogramme) oder Braille-Displays.
Für eine barrierefreie Website müssen unter anderem Kontraste ausreichend hoch sein, Inhalte klar strukturiert werden und die Navigation vollständig per Tastatur bedienbar sein.
Während für Behörden des Bundes und der Länder bereits seit 2002 die Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV) gilt, verpflichtet das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) seit Juni 2025 auch viele private Wirtschaftsakteure und Online-Shops zur Einhaltung barrierefreier Webstandards (WCAG 2.1).
Browser (aus dem Englischen: to browse = stöbern, sich umsehen) sind Computerprogramme zur Darstellung von Webseiten im Internet. Zu den am weitesten verbreiteten Browsern gehören Google Chrome, Mozilla Firefox, Microsoft Edge und Apple Safari.
Für eine optimale Darstellung und Sicherheit von Webseiten sollten Nutzer stets eine aktuelle Version Ihres bevorzugten Browsers verwenden. Veraltete Browser wie der Internet Explorer werden von heutigen Webtechnologien nicht mehr unterstützt.
Meine Empfehlung sind Brave und Firefox.
Weitere Infos: »Browser« (Wikipedia)
Ein Anwendungsprogramm, das verschiedenen Personen (einer Firma) die Bearbeitung der Inhalte (Content) einer Webseite auch ohne Programmierkenntnisse (auch HTML) ermöglicht, üblicherweise über den Internetbrowser. Ich setze WordPress als leistungsfähiges CMS ein.
Weitere Infos: »Content-Management-System« (Wikipedia)
Cookies (aus dem Englischen = Plätzchen, Keks) sind kleine Textdateien, die ein Webbrowser auf Ihrem Computer speichert. Sie dienen dazu, Benutzereingaben und Einstellungen beizubehalten – etwa den Inhalt eines Warenkorbs im Online-Shop oder die Sprachauswahl.
Seit Einführung der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) müssen Website-Betreiber für technisch nicht notwendige Cookies (z. B. für Tracking, Analysen oder Marketing) die explizite Einwilligung der Besucher einholen. Dies geschieht in der Regel über sogenannte Cookie-Banner (Consent Management Tools).
Weitere Infos: »Cookies« (Wikipedia)
Abkürzung für »Cascading Style Sheets«, die zur Formatierung von HTML-Dateien dienen. Mit einer CSS-Datei kann das Aussehen einer kompletten Webseite relativ einfach verändert werden, u.a. die Schriftarten und -größen, die Farben, die Hintergrundgrafiken sowie die Höhe und Breite von verschiedenen Elementen auf der Webseite. Externe (ausgelagerte) CSS-Dateien, wie sie von mir verwendet werden, sparen zudem Speicherplatz und Ladezeiten.
Weitere Infos: »Cascading Style Sheets« (Wikipedia)
Beachten Sie die ggf. auf Ihr Unternehmen zutreffende Abgabepflicht zur Künstlersozialversicherung bei regelmäßiger Auftragserteilung.
Die Künstlersozialversicherung (KSV) ist Teil der gesetzlichen Sozialversicherung. Sie ermöglicht freischaffenden Künstlern und Publizisten Zugang zur gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung, wobei sie lediglich die Arbeitnehmerbeiträge zahlen.
Für die Versicherungsveranlagung und die Beitragserhebung ist die Künstlersozialkasse zuständig: als eine unselbstständige, jedoch haushalts- und vermögensmäßig gesonderte Einrichtung – eine besondere, in die Unfallkasse des Bundes eingegliederte Abteilung. Sitz der Künstlersozialkasse und der Unfallkasse des Bundes ist Wilhelmshaven. Seit Mitte 2007 ist auch die Deutsche Rentenversicherung für die Prüfung der rechtzeitigen und vollständigen Entrichtung der Künstlersozialabgabe zuständig.
Quelle: Wikipedia
Infos hierzu unter:
MySQL (My Structured Query Language) ist ein von der schwedischen Firma »MySQL AB« entwickeltes Datenbankverwaltungssystem. MySQL ist so genannte Open-Source-Software (Freie Software), die für viele verschiedene Betriebssysteme erhältlich ist. Eine MySQL-Datenbank ist zum Beispiel für die Verwendung von Webtagebüchern (Blogs) oder CMS-Systemen erforderlich.
Achten Sie bei der Wahl Ihres Webhosters> darauf, dass MySQL-Datenbanken im Angebotspreis enthalten sind.
Weitere Infos: www.mysql.de
Abkürzung für »Hypertext Preprocessor«, eine Skriptsprache die vorwiegend zur Erstellung dynamischer Webseiten oder ganzer Webanwendungen eingesetzt wird. PHP wird nicht direkt vom Webbrowser dargestellt, sondern zuerst von einem so genannten Interpreter auf dem Webserver ausgeführt. Dieser schickt die Daten dann an den Webbrowser. PHP ermöglicht auch die Anbindung an Datenbanken.
Weitere Infos: »PHP« (Wikipedia)
Die Suchmaschinenoptimierung – Search Engine Optimization (SEO) – sorgt dafür, dass Ihre Homepage von potenziellen Kunden über Suchmaschinen wie Google schnell gefunden wird.
Moderne Suchmaschinen legen großen Wert auf Nutzerfreundlichkeit (User Experience) und hochwertige Inhalte. Unsere Agentur achtet bei der Optimierung auf:
- Mobile First: Perfekte Darstellung und schnelle Ladezeiten auf Smartphones und Tablets (Core Web Vitals).
- Logische Textstruktur: Einwandfreier Quelltext mit hierarchischen Überschriften (H1, H2, H3) und sprechenden URLs.
- Zielgruppenorientierte Inhalte: Texte und Medien, die genau die Fragen und Suchbegriffe (Keywords) Ihrer Kunden beantworten.
- Barrierefreie Signale: Nutzung von Alt-Texten bei Bildern für bessere Auffindbarkeit in der Bildersuche.
Unzulässige Methoden („Black Hat SEO“), die zu Abstrafungen oder dem Ausschluss aus dem Google-Index führen können, lehnen wir konsequent ab.
Tabellen ( im HTML-Code: <table> ) dienen zur Darstellung von Daten in HTML-Dokumenten. In den Anfangsjahren des Internets waren Tabellen auch die einzige Möglichkeiten, eine Internetseite vernünftig zu gestalten und Elemente beliebig zu platzieren.
Inzwischen sind so genannte Tabellenlayouts nicht mehr zeitgemäß, da sie viele Nachteile haben: ein unnötig großer Quellcode, erhöhte Ladezeiten, fehlende Barrierefreiheit, hoher Pflegeaufwand.
Über CSS lassen sich ebenfalls Tabellen erstellen (display:table), diese sind sehr flexibel einsetzbar. Auch das ist schon wieder lange her, flexbox und grids bieten hier viel bessere Möglichkeiten.
Web 2.0 war Anfang des 21. Jahrhunderts das Trendwort schlechthin. Es bezeichnet die neuen interaktiven Techniken und Dienste des Internets, speziell des World Wide Web (WWW). Die Inhalte der Seiten stammen zum größten Teil von den Nutzern selbst. Es werden Fotos oder Videos hochgeladen, Beiträge für Lexika verfasst und Kommentare abgegeben. Durch die Sozialen Netzwerke (Social Media) ist Bedeutung der Bezeichnung Web 2.0 nicht mehr so groß.
Ein Webhoster (aus dem Englischen: host = Gastgeber) stellt als Dienstleister gegen Gebühren Speicherplatz auf einem Server zur Verfügung. Der (Internet-) Nutzer kann bei einem Webhoster die Dateien seiner Homepage ablegen.
Weitere Infos: »Webhoster« (Wikipedia)